Der „Häuslebauer-Report“ (Teil 48)

Veröffentlicht am 18.04.2019.

Kuhardt: Wer sein eigenes Haus baut, der hat oft konkrete Ideen und Vorstellungen. Man möchte  einen eigenen Weg gehen. Man macht sich Pläne. Ja, manchmal ist es ein alter Traum, der endlich Wirklichkeit werden soll. All diese Pläne, Wünsche und Träume haben aber oft nur solange Bestand, bis sie auf die hierzulande geltenden Bauvorschriften treffen.
Ähnlich ging es meinen heutigen Gesprächspartnern, Frau Jessica Wiegele und Herrn Marco Eck. Im Sonnenweg in Kuhardt hatten sie ein Grundstück direkt mit Blick auf die freie Landschaft gekauft. „Wir hatten uns noch ohne konkrete Vorstellungen auf das Grundstück beworben“, erzählt mir Herr Eck. Als sie dann aber den Zuschlag erhielten, war die Euphorie groß. Pläne wurden geschmiedet, Ideen entwickelt. Doch bald stießen sie auf sprichwörtliches Granit: „Die Bauvorschriften verlangten von uns, dass eine Dachschräge zur Straße zeigt“, berichtet Frau Wiegele. Nun verlaufen die Dachschrägen normalerweise entlang der Längsseite eines Hauses. Damit wären aber nur die Fenster der kurzen Hausseite der freien Landschaft und vor allem der Südsonne zugewandt gewesen. Ausgerechnet in einer Straße namens Sonnenweg hätten die beiden nicht nach der Sonne bauen können!
Als man sich bei anderen Bauträgern umschaute, reagierten die nur ratlos – und Fertighaus-Konzepte boten ohnehin keine Lösung für ihre individuellen Wünsche. Doch von Kollegen hatten Frau Wiegele und Herr Eck die Kreativ-Massivhaus GmbH wärmstens empfohlen bekommen. „Unsere Kollegen hatten sogar vor dem ausgemachten Datum umziehen können!“, erinnert sich Herr Eck.
Also setzten sie sich mit den beiden Geschäftsführern der Kreativ-Massivhaus GmbH Ralf Klundt und Andreas Müller im Planungsbüro zusammen. Als sie es nur kurze Zeit später wieder verließen, hielten sie einen Entwurf in Händen, der ihren Wünschen gerecht wurde. Wo andere abgewunken hatten, präsentierte Ralf Klundt in wenigen Minuten die Lösung. Er drehte bei dem Massivhaus die lange Seite unter dem Dachfirst um 90 Grad, sodass der Giebel nun an der Längsseite war und der First parallel zur kurzen verlief – und vor allem: die Wohnräume Blick auf die freie Landschaft boten. Eben ein kreatives Massivhaus!
Von da an ging alles ganz schnell. Derart verlässlich und reibungslos wurde gebaut, dass auch das Haus im Sonnenweg überpünktlich fertiggestellt wurde. Obgleich nicht nur eine besonders kalte Winterwoche verlangte, Streicharbeiten auf wärmere Tage aufzuschieben, und obgleich sich Frau Wiegele und Herr Eck sogar noch im Bauprozess für eine Änderung der Statik entschieden, stand all das einer sogar vorzeitigen Fertigstellung des Hauses durch die Kreativ-Massivhaus GmbH nicht im Wege.
Wie zufrieden die beiden mit dem Ergebnis sind, zeigte sich beim Fotoshooting. Als alle wieder zusammentrafen – auch Herrn Klundts sichtlich erfreute Baustellenhunde –, bekamen die beiden Geschäftsführer als Dankeschön je einen Pfälzer Korb mit Wein und Wurst. Lag es an dem freien Zugang zur Landschaft oder doch an der Wurst, dass die Freude der beiden Baustellenhunde so groß war?

Neu im Team

Die Kreativ-Massivhaus GmbH hat Verstärkung erhalten: Maximilian Müller, der Sohn von Andreas Müller, ergänzt bereits seit erstem April diesen Jahres unser Team. Der Fünfundzwanzigjährige hat kürzlich sein Master-Studium erfolgreich abgeschlossen und sich jetzt wie sein Vater dem kreativen Massivhausbau verschrieben.

Die lange Giebelseite des Hauses


Die Bauherren und die Bauträger mit Neuzugang Maximilian Müller (ganz links)